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Tour Beast Or Not Tour Beast, 2013

 
 

- 13.-21. Dezember 2013 -

 
     
     

Wie angekündigt, so geschehen: es ist mal wieder Zeit für eine weitere Wahnsinnstour quer durch deutschsprachige Lande. Zwar sind es "nur" fünf Konzerte, aber vier davon wieder mal am Stück, und die längste Wegstrecke natürlich wie immer am ungünstigsten am traditionell "müdesten" Tag gelegen. Doch was ein echtes Nachwuchsmonster ist, lässt sich davon nicht einschüchtern! Zumal es zum ersten Mal jemanden aus dem Fanclub gibt der tatsächlich fast alle Konzerte gemeinsam mit dem Webmaster besucht - vielen Dank! Aus diesem Grund ist das Tourdiary dieses Mal auch vergleichsweise umfangreicher geworden, zumal zwei der Lordi-Shows Festival-Auftritte sind bei denen es dementsprechend mehr zu berichten gibt. Rechtschreib- Interpunktions- und Grammatikfehler dürft ihr sofern ihr sie findet auch gerne wieder behalten, da die einzelnen Einträge natürlich nicht immer in hellwachem Zustand entstanden sind. Ansonsten... viel Spaß!

 

 Der Webmaster traf auf dieser Tour auf folgende Fanclub-Mitglieder: The_Vampir, Evchen, Andy, Buscadora, Höllenfürst, Alexej, Dr.Sin79, Hab-Kein-Herz, Where's The Dragon, LOAMOXAWUS, Movio

 
     
     
 

 
     
     
 

Fotos (c) by Anthalerero

 
 

Keine Verwendung ohne vorherige Genehmigung! - Do not use images without permission!

 
     
     
  13-12-2013 - München

Bereits zu einer unchristlichen Zeit von 10 Uhr morgens bricht der Webmaster nach München auf. Nicht ohne vorher noch den kaputten Monsterschuh vom Schuster abzuholen, mit der wenig vertrauenerweckenden Aussage "Ich kann nicht versprechen dass das überhaupt noch hält." Nunja, das sind dann wohl die letzten Züge von She-Kalma... :-( Aber dieses eine Konzert muss es noch aushalten!
Ursprünglich bestand der Plan daraus sich schon gegen Mittag mit anderen Fanclub-Mitgliedern in München zu treffen, doch aufgrund gewisser Umstände (nicht anspringende Autos, Zugverspätungen etc.) musste dieser Plan etwas umgestellt werden. So trudelt das Antha ganz alleine kurz nach Mittag am Backstage ein, wo die Crew gerade einmal im Begriff ist mit dem Aufbau anzufangen.
Doch zum Glück muss das Nachwuchsmonster nicht alleine bleiben, denn das Obermonster höchstpersönlich (an diesem Tag als Einziger der Band nicht vom Day-Off verkatert) schaut vorbei... und bleibt. Wie immer ist der Redefluss von Mr. L nur schwerlich zu bremsen, aber dafür signiert er auch anstandslos alles was sich in der schon bekannten Fanclub-Signing-Box befindet.
Wenig später trudeln dann auch die ersten Fanclub-Mitglieder ein, und es gibt noch Cookies für Big L (Natürlich in Lordi-Masken-Form!) ehe es für die Fanclubtruppe weitergeht in die Innenstadt. Am Hauptbahnhof sammeln wir zuerst noch den Fanclubvampir auf, ehe es in einem Restaurant zur Raubtierfütterung geht. Danach folgt noch ein gemütlicher Bummel über den Weihnachtsmarkt am Marienplatz, ehe man sich in der hereinbrechenden Dämmerung wieder zurück zum Backstage bewegt.
Dort trifft man auf weitere Fanclubmitglieder, und die Fanclubmonster Evchen (Awa) und Andy (Kita) dürfen sich dieses Mal aufgrund der Außentemperaturen und eines sehr netten Tourmanagers in der warmen Halle umziehen. Natürlich will die an diesem Abend übergenaue Security (selbst Pappschilder dürfen nicht mit in die Halle!!!) die inzwischen in Monster verwandelten Besucher aufgrund noch fehlender Aftershow-Pässe postwendend wieder rauswerfen - was aber glücklicherweise verhindert werden kann.
Die Vorband des Abends, Q-Box kann bei den Besuchern im Backstage Werk zwar mit einigen Mitsing-Spielchen die gerne angenommen werden gut punkten, allerdings bleiben die Reaktionen auf das ansonsten eher ein wenig unstrukturiert wirkende Songmaterial noch ein bißchen schaumgebremst - und das trotz Heimspiel.
Zu Lordi füllt sich das Backstage, und zwar mit über 800 Besuchern weitaus deutlicher als erwartet! Unter welchen Steinen kriechen die Leute hervor, wenn doch eigentlich niemand Lordi sehen wollte, und hier auch noch satte 35 Euro als Eintrittspreis gefordert wurden? Egal, die anwesende Meute will eine Monsterrock-Party, und die bekommt sie auch! Es gibt im Vergleich zum ersten Tourteil in April 6 neue Songs auf die Ohren, und auch neue Showelemente wurden eingebaut. So serviert Mr. Lordi nun jeden Abend ein Chainsaw Buffet, in dessen Verlauf ein Crewmitglied mit einem Hackebeilchen ins Jenseits befördert wird.
Den Besuchern genau wie der Fanclub-Fraktion gefällt das schräge Spektakel augenscheinlich, so wird fleißig mitgesungen und geklatscht. Für den Fanclub-internen Spaß sorgt Damenunterwäsche die während I'm The Best auf die Bühne geworfen wird, von Big L prompt in die Show inkludiert wird, und sodann den Rest des Konzertes als Dekoration von Mikrofonständern und Drumkit verbringen darf.
Nach der Show gibt es dann tatsächlich noch ein Meet&Greet, bei dem die kostümierte Fanclub-Fraktion für ein großes Hallo unter den Monstern sorgt. Aufgrund der vielen anwesenden Leute gibt es leider wieder nur ein kurzes Durchschleusen und keine sehr intensiven Gespräche, ehe danach ein Grieche mit der kompletten Lordi-Diskografie anrückt, und diese von den Monster signiert zu haben wünscht. Den daraus resultierenden Stau beim Meet&Greet bekommen wir nur noch am Rande mit, da wir uns höflich, verschwitzt und kaputt aus dem Backstagebereich in die Halle zurückziehen - von wo die unmaskierten Fanclubmitglieder sofort von der Security hinaus ins Freie gescheucht werden.
Evchen und Andy dürfen noch bleiben, werden aber nach Beendigung der Umziehaktion vor die Tür gesetzt. Der Webmaster braucht etwas länger um sich aus dem tropfnassen Kostüm zu schälen (wurde schon erwähnt dass es wie immer extrem heiß und stickig in der Halle war?), und selbiges wieder in die Klappbox zu schichten. Endlich damit fertig ist die Vordertür schon abgeschlossen (war ja klar...), also muss wieder das Hintertürchen herhalten, von dem aus anschließend das halbe Gelände umrundet werden muss, um wieder zurück zum Auto zu kommen das natürlich auf der Vorderseite steht.
Nachdem die frierenden Fanclub-Mitglieder wieder mit ihren Jacken versorgt sind (die im fahrbaren Untersatz des Anthas lagerten...), geht es mit dem Vampir an Bord über einen Zwischenstopp beim Goldenen M im dichten Nebel weiter nach Göppingen, wo ein gemütliches Nachtlager auf die zwei Monsterfans die die nächsten Konzerte gemeinsam besuchen werden, wartet.
 
     
   
  Ein BH für den Mikroständer der Mumie OX mit Unterwäsche am Horn Fans im Angesicht der Monster The_Vampir, von Monstern umgeben 8 Monster!  
     
 

 
     
  14-12-2013 - Karlsruhe

Die Nacht ist kurz, das Erwachen trotz des für den Webmaster ziemlich langen Vortages überraschend angenehm - und überraschend früh. Wenn sich das nicht nochmal rächen sollte... Zunächst gibt es aber ein leckeres Frühstück und einen entspannten Vormittag, ehe es am frühen Nachmittag für das Antha und den Vampir in Richtung Karlsruhe geht.
Die Europahalle ist das Ziel, und da der Einlass mit halb vier bereits relativ früh beginnt bevor um fünf mit Kissin' Dynamite die erste Band auf die Bühne geht, sind die meisten Parkplätze natürlich schon voll bis der österreichische Kombi mit den Monsterfans eintrudelt. Zwei freundliche Einweiser lotsen uns aber in Nebenstraßen weiter, in denen noch genügend Parkplätze vorhanden sind - quasi ums Eck, und keine 5 Gehminuten von der Halle. Perfekt!
Da das Antha heute im Auftrag von Stormbringer.at unterwegs ist, muss zunächst einmal die Ausgabestelle für den hinterlegten Pressepass gefunden werden. Zum Glück ist alles gut angeschrieben, so ist diese Formalität schnell erledigt, und der Webmaster und sein Vampirbegleiter schaffen es gerade noch so in die Halle bevor Kissin' Dynamite das Festival eröffnen.
Vor Ort erst einmal die Ernüchterung - der Fotograben ist extrem klein. Um nicht zu sagen, winzig. Um nicht zu sagen: ein schlechter Witz. Schon bei der ersten Band ist es kaum möglich sich im Graben zu rühren, da zwischen Subwoofer-Boxen und Absperrgitter für die VIP's gerade mal 70-80 cm liegen. So stapeln und fluchen die ca 30 Fotografen schon bei der ersten Band des Abends, was sich im Laufe des Abends dann noch verschärfen sollte. Egal, da muss man durch.
Die 6.000 Besucher in der Halle brauchen ein wenig Anlaufzeit, und gehen erst ab der zweiten Hälfte der zweiten Band Pink Cream 69 so richtig mit. Dementsprechend haben Lordi mit einer für ihre Begriffe vergleichsweise frühen Auftrittszeit von 19:00h einen guten Griff getan, geht doch das noch recht frische Publikum richtig gut mit. Wie schon am Vortag zeigt sich: dafür dass die finnischen Monster eigentlich niemand sehen will, zeigen sich verdächtig viele Besucher textsicher und aktiv die Show verfolgend. Über den Coolnessfaktor von 6.000 Stinkefingern bei "Sincerely With Love" braucht nicht diskutiert zu werden - machten selbigen doch anstandslos sowohl Fans als auch Gegner bereitwillig mit.
Suboptimal wie zu erwarten wieder der Fotograben, das Antha, um durchschnittlich einen Kopf kleiner als die umstehenden Fotografen braucht Ellbogentaktik um das Teleobjektiv auf die lohnbaren Motive richten zu können. Dankenswerterweise wissen die Monster auf der Bühne um das Nachwuchsmonster im Graben, und posen brav in die richtige Kamera - vielen Dank! ;-)
Nach Lordi gibt es unter nicht minder regem Publikumzuspruch Mittelalterrock von Saltatio Mortis auf die Ohren - nach Meinung des Anthas die definitiv beste Band des Abends - sorry Lordi! Gegen Ende der energiegeladenen Performance der sieben Spielleute schwächeln sowohl der Webmaster als auch der Vampir der im Publikum ordentlich schwitzen musste, und genehmigen sich erst einmal einen Imbiss.
Rechtzeitig zu Doro kehrt man in die Halle zurück - nur um im Fotograben beinahe erdrückt zu werden. Der größte Fotografenauflauf des Abends sorgt für verwackelte Bilder und so einige obszöne Momente unter den Teleobjektiven der Fotografen - wenn da nicht in einigen Monaten kleine Objektivchen daraus entspringen... *hust*. Platt von Fotoschlacht und der Mittelalterparty ziehen sich das Antha und der Vampir während Doro auf die Pressetribüne zurück - wo sie prompt der halben Mannschaft von Lordi in die Arme laufen, die den Arbeitseinsatz bereits beendet und in den Partymodus umgeschalten hat.
Das sorgt für kurzweilige Unterhaltung während Doro und Sabaton (warum können die eigentlich alle Warlock/Doro-Texte...?!), einige brandneue Erkenntnisse (wie schnell eine Wodkaflasche leer sein kann) und jede Menge Gelächter. Das was Sabaton währenddessen unter riesigem Zuschauerzuspruch auf der Bühne abliefern ist da fast schon Nebensache ;-)
Trotz der angenehmen Gesellschaft verlässt das Fanclub-Duo die Halle schon während der Zugabe von Sabaton, um den zu erwartenden Rückreisestau auf den recht engen Zufahrtsstraßen zur Europahalle zu umgehen. Diese Aktion kann nur als erfolgreich bezeichnet werden, so können sich der Webmaster und sein Quartiergeber trotz dichtem Nebel auf der Rückfahrt bereits vor 2 Uhr morgens zurück in Göppingen zur verdienten Nachtruhe begeben.
 
     
   
  Knockout Festival 2013 Who's Your Daddy Knockout Festival?! 6.000 Stinkefinger für Lordi Saltatio Mortis Finnische Flagge auf der Bühne, beim Sabaton-Song 'White Death'  
     
 

 
     
  15-12-2013 - Dornbirn

Erneut ist das Erwachen angenehm, vergleichsweise früh, und das Antha fühlt sich dennoch ausgeruht. Was ist hier los? Das kann doch nicht normal sein... Alles läuft viel zu gut.
Beim Quartiergeber haben die vorhergehenden zwei Tage trotz einiger Jahre weniger auf dem Buckel schon ein wenig Spuren hinterlassen, in Form von latenter Müdigkeit am Vormittag. Nach einer ausgiebigen Stärkung wird gegen Mittag auch schon gepackt, und es geht, mit Kuchen und Keksen für die Monster mit im Gepäck, zunächst einmal weiter nach Wangen im Allgäu wo ein Hotelzimmer bezogen wird.
Von dort aus geht es über die Grenze weiter nach Österreich, in das Städtchen Dornbirn. Dort wird zunächst einmal der fahrbare Untersatz betankt (der Webmaster ist erst vor wenigen Wochen vom Ford-Fahrer zum Skoda-Fahrer mutiert), und dann wünschen auch die Akkus der zwei Monsterfans mit Nahrung aufgefüllt zu werden - praktischerweise gleich gegenüber der Tankstelle. Gut genährt und mit einem warmen Kakao in den Eingeweiden macht man sich sodann auf die Suche nach dem ominösen Conrad Sohm.
Selbiges wird gefunden... mitten im Wald. Es ist wirklich NICHTS in der Nähe, und der Tourbus von Lordi steht an der Straße, einige hundert Meter von der Halle entfernt, weil er zu groß und zu breit für die kleine Brücke ist über die man das Sohm einzig erreichen kann. Was zur Hölle.
Auch innen ist das zwar stimmungsvoll dekorierte alte Gebäude auch nicht unbedingt einladend - die Bühne ist so klein dass sie selbst vom allernötigsten Equipment der Monster komplett vollgeräumt ist. An Dekoration ist nicht mehr zu denken, und wie hier noch eine Vorband samt Schlagzeug Platz haben soll ist vollkommen unbegreiflich. Alleine, es funktioniert, und auch die Monster sind trotz beengten Platzangebotes an diesem Sonntag während des Soundchecks guter Dinge.
Während des Aufbaus der Supportband Mortician (es hat tatsächlich alles Platz auf der Bühne!!!) werden Kuchen und Kekse bei der Band abgegeben, die sich an diesem Tag mit sehr spärlichem Catering sehr darüber freut. Auch Monster lieben Schokolade.
Zwischen Soundcheck von Mortician und Einlassbeginn ist noch viel Zeit, so hat der Webmaster Gelegenheit endlich seine etwas größere Merch-Sammelbestellung für sich und Freunde abzuholen (200 Euro, hui...), und danach entspinnt sich noch ein längeres Gespräch mit den sehr netten Musikern der Supportband. Das Antha bekommt einen Patch für seine Kutte geschenkt, und investiert außerdem noch in eine CD der Herren - zu Recht, denn Mortician werden sich schließlich als die beste der drei Supportbands von Lordi herausstellen.
Nach dem Einlass füllt sich das Sohm sehr schnell mit ca 400 Besuchern, und der amtlichen Party steht nichts mehr im Wege! Mortician und Lordi unterhalten ein typisches Sonntagspublikum das zwar bei den bekannten Songs der Band so richtig abgeht, aber ansonsten so wie auch beim Alkoholkonsum eher zurückhaltend reagiert. Kein Wunder, wenn es am nächsten Tag wieder in die Arbeit geht...
Der Webmaster verbringt den Großteil des Konzertes schwitzend im Fotograben, kämpft mit den Kameraeinstellungen beim im wenigen Licht Amok laufenden Nebelwerfer (*hust*), und sieht mehrmals Mr. Lordi und OX mit ihren Plateautretern beinahe über Kabel oder Bühnenutensilien stolpern. Das ist nicht gerade ungefährlich für die Monster, doch trotz der kleineren Pannen liefern sie einen soliden Gig ab, der auch vom Publikum entsprechend honoriert wird.
Nach der Show geht es erst einmal kurz an die frische Luft wo mit Mana und Mr. Lordi zwei rauchende Monster angetroffen werden (für den Drummer sollte sich der Ausflug an die frostige Frischluft noch rächen, in Form einer Erkältung...), ehe es hieß einem Interview mit dem Bandleader beizuwohnen. Bewundernswert mit welcher Ruhe Mr. L auf die noch immer auftauchenden, tausendmal durchgekauten Fragen zum Song Contest reagiert. Das Antha hätte wohl einen Schreikrampf bekommen.
Nach dem Interview (das samt Vorbereitung einiges an Zeit in Anspruch nahm), musste es dann schnell gehen - ab ins Auto, zurück nach Wangen ins Hotel (natürlich erneut durch eine dicke Nebelsuppe, wie sollte es anders sein...), und Matratzenhorchdienst noch vor ein Uhr Morgens. Für den Fanclubvampir war die Tour hier schon beendet, doch für den Webmaster hieß es am nächsten Tag mehr als 600km Autofahrt nach Wien abspulen...
 
     
   
  Interessante Deko im Conrad Sohm... Jeden Abend: professionell präsentiertes Merchandise Weihnachtsstimmung am Merchandise Interview mit Mr. Lordi zeichnendes Monster  
     
 

 
     
  16-12-2013 - Wien

Um 7 reißt der Wecker die tief und fest schlafenden Monsterfans aus den Federn, zum Duschen und Frühstücken. Und an diesem dritten Tag schlägt der Tour-Blues dann zu, und das Erwachen ist die Qual die bereits an den Vortagen erwartet worden war - doch die (KOCHEND!!!!) heiße Dusche hilft dagegen. Nachdem der Fanclubvampir (ohne große Abschiedsszene, denn man sieht sich in wenigen Tagen ohnehin nochmal...) wieder abgegeben ist, geht es gegen 9 in Richtung Wien.
Glücklicherweise hält sich der Verkehr an diesem Montag in Grenzen, und es gibt keine Behinderungen. So bleibt für den Webmaster Zeit noch einen kurzen Stopp zuhause (!!!) einzulegen, dort der alleine gebliebenen Katze ein wenig Zuwendung und Futter zu spenden, und nach Essens- und Tankpause weiter nach Wien zu reiten. Feststellung: die Sitze des ausgemusterten Ford-Kombis waren jedenfalls bequemer als diese hier, ächz...
Gegen vier, rechtzeitig vor Einsetzen des Berufsverkehrs läuft das Antha vor der Arena ein. Das frostige Wetter treibt es sofort in die warme Halle hinein, wo Lordi bereits trotz leicht erkranktem Drummer entspannt Soundchecken. Kurz darauf taucht auch schon Movio (aka Dr. Sin) auf, und es ist Zeit für ein kleines Pläuschchen vor der Halle. Der reichlich angeschlagene, frierende Webmaster muss sich dann allerdings bald wieder in die Arena zurückziehen.
Dort wird versucht während des Soundchecks von Harmanic ein wenig zu schlafen - keine Chance. Der infernalische Krach der österreichischen Death/Thrash Band hält wach - aber nicht die Musik an sich, sondern die Art in der sie vorgetragen wird. Das zeigt sich später auch bei deren Auftritt, der trotz des überlangen Soundchecks (die jungen Herren nützen die komplette Stunde aus die ihnen zur Verfügung steht!) nicht unbedingt harmonisch abläuft. Der Auftritt ist durchzogen von Timingproblemen, und über die dargebotene Coverversion von "Ov Fire And Void" von Behemoth breiten wir lieber den Mantel des Schweigens - ohne Hinweis hätte der Webmaster diese nicht einmal erkannt. Nicht bös sein Leute, aber so wird das nix mit dem bekannter werden...
Dementsprechend reagiert das Publikum auf den durchwachsenen Auftritt - nämlich gar nicht. Zumal die Besucher auch eher mit der Einstellung einer spaßigen Rock-Party zu dem Konzert gekommen sind, und mit dem Geböller durch die Bank so gar nichts anfangen können. Bei Lordi bessert sich die tote Stimmung in der Halle merklich - aber der nebelig-kalte Montagabend und die Trommelfellvergewaltigung der Supportband hat Spuren hinterlassen.
So kommt bis auf die Live-Klassiker, bei denen sich der Großteil des Publikums textsicher zeigt und auch gut mitgeht, keine echte Euphorie auf. Die kostümierten Hardcore-Fans feiern die Band selbstverständlich gnadenlos ab, während sich die restlichen Besucher Montagstypisch (man muss zugeben, die nasskalte Nebelsuppe draußen schlägt außerdem aufs Gemüt...) ansonsten eher ein wenig zurückhalten. Doch in der gut gefüllten Arena ist die Stimmung gut, das ist die Hauptsache! Der Webmaster treibt sich wie schon in Dornbirn das ganze Konzert über im Fotograben herum, und bekommt dank ausgezeichneten Lichts einige äußerst gute Schnappschüsse zustande.
Außerdem trifft das Antha im Laufe des Abends neben Fanclub-Mitgliedern auch noch extra angereiste Freunde aus Finnland, und weitere kostümierte Besucher heben die Stimmung noch zusätzlich. So ist das Konzert als voller Erfolg zu bezeichnen, selbst wenn es mit einem anschließenden Meet&Greet leider nicht mehr klappt. Dafür trifft man aber einige Leute wieder die man schon länger nicht mehr gesehen hat - und es wird noch laaaaange geredet.
Nach einem mitternächtlichen Imbiss geht es dann weiter zu Movio, wo der Webmaster die Nacht auf der Couch verbringen wird. Zur Faszination des Quartiergebers schafft es das Antha trotz laufenden Fernsehers selig zu entschlummern - allerdings kein Wunder nach vier anstrengenden Konzerttagen...
 
     
  Ja, das ist das Programm heute Nacht... Fans in den wildesten Kostümierungen Auch Dr. Sin ist wieder an vorderster Front Munition... Beweis: Der Oscar lebt immer noch!  
     
 

 
     
  17-12-2013

Am Vormittag geht es nach einer reichlich kurzen Nacht wieder nach Hause (natürlich größtenteils im Nebel, wie sollte es anders sein), wo erst einmal die Katze ihren Halter mit auf dem Boden verteilten Resten ihrer letzten Mahlzeit willkommen heißt. Wie schön, die Freuden eines Tierhalters...
Den Rest des Tages verbringt das Antha damit Fotos zu sichten, sowie die ersten Berichte für Stormbringer.at zu tippen. Das ist auch das Programm für die nächsten beiden Tage, gemeinsam mit der versuchten Aufholung des Schlafdefizites der letzten Nächte. Zumindest letzteres sollte nicht so wirklich gelingen...
 
     
           
      Die Katze wartet geduldig...      
     
 

 
     
  20-12-2013 - Stuttgart

Alsdann, zwei Tage später heißt es um 8 Uhr morgens schon wieder: Abmarsch! Erneut ist mit Göppingen die Heimat des Fanclubvampirs das Ziel, von wo aus es dann weitergeht nach Stuttgart. Nachdem der Weg dorthin allerdings nicht weit ist, und das Antha schon am frühen Nachmittag eintrudelt, gibt es erst einmal ein lecker Pizzaessen. Sodann wird noch das nächstgelegene Postamt aufgesucht, um das in Dornbirn erworbene Merchandise an seine Bestimmungspersonen zu verschicken. (Tatsächlich traf fast alles noch vor Heiligabend ein - oh Wunder!)
Am Abend geht es dann gemütlich - oder weniger gemütlich, dank dichtem Nebel (was sonst!) und nicht minder dichtem Verkehr - nach Stuttgart. Nach einigen Irrwegen (Verkehrsführung in Stuttgart = wtf?!) schafft es der österreichische Kombi eine Einfahrt zu den großen Parkflächen gegenüber der Hanns-Martin-Schleyer-Halle zu finden. (Ja, die Halle wird wirklich mit 2 N geschrieben!) Die Stellgebühr von 5 Euro hält sich glücklicherweise auch in Grenzen.
Was dann folgt ist Realsatire... mit Keksnachschub für die Band zum Halleneingang - feststellen dass das MIAU-Schild vergessen wurde. Zurück zum Auto, Schild holen. Zurück zum Eingang, suche nach dem Tourbus zwecks Abgabe der Kekse - kein Bus zu sehen. Die Schlange am Eingang wird lang und länger, und man beschließt: das Schild hat heute keinen Sinn, da erste Reihe bestimmt nicht drin ist, zumal das Antha noch immer auf die Öffnung der Pressekassa wartet, als der Einlass bereits beginnt. Also, zurück zum Auto, MIAU-Schild wieder im Kofferraum verstaut. Zurück zum Eingang, Pressepass abholen. Feststellen, mit einer Keksdose werden wir nicht in die Halle eingelassen - also... ja, denkt euch den Rest. Zumindest wurde uns beim Warten vor der Halle als einzigen nicht kalt!
Endlich durch die Einlasskontrolle und in der warmen Halle angekommen (SCHEISSE, ist die riesig! Die Bühne sieht verloren aus in dem Oval...), steuern wir zuerst einmal Jay's Merchandisestand an. Auch der Vampir will noch einmal einkaufen - leider gibt es den Tour-Hoodie nur noch in Größen die für doppelt so breite Personen ausgelegt sind... :-( What a Pity.
Aber der Webmaster und der Vampir unterhalten sich gut, bis dann mit Lord Of The Lost die erste Band des Abends loslegt. Der Fotografeneinsatz im Graben gestaltet sich im Gegensatz zum Knockout-Festival die Woche zuvor entspannt, und man hat ausreichend Platz und kann sich auch problemlos rühren. Einzig, ein wenig mehr Licht hätte die musikalisch zwischen HIM und Rammstein pendelnde Band vertragen können... aber ok, es passte zum Düsterimage. Und die Herren sind auch live alles andere als schlecht!
Als zweite Band des Abends werden auch schon Lordi aufs Publikum losgelassen - war das nicht auf Flyern und Shirts anders vermerkt...? Egal, das Publikum (vor allem zwei an vorderster Front stehende Fanclubmitglieder mit denen man sich schon vor Einlass vor der Halle kurz getroffen hatte) hat seinen Spaß mit den kostümierten Finnen! Lordi dürfen sich 50 Minuten auf der Bühne austoben, und an diesem Abend funktioniert auch alles prächtig - sieht man davon ab dass das Obermonster von einer von der vorherigen Band zurückgelassenen Flasche auf der Bühne beinahe zu Fall gebracht wird.
Als nächste Gruppe ist Korpiklaani dran, deren Auftritt sich nicht nur durch enorme Soundprobleme (übersteuernder Bass, Geige nicht zu hören, dafür Akkordeon viel zu laut) zieht wie Kaugummi. Ein an der Mischpultabsperrung lehnender Besucher fasst den an diesem Abend ein wenig unmotiviert wirkenden Auftritt sehr schön zusammen "Irgendwie klingt das alles gleich...". Man merkt es auch am Publikum, dass Korpiklaani an diesem Abend nicht so wirklich mitreißen können.
Subway to Sally schließlich nerven die Fotografen mit der Ankündigung nur 2 Songs knipsen zu dürfen, und das auch noch während die Band größtenteils in Dunkelheit gehüllt ist. Wo ist das Licht hin? Bei den Finnen gings doch noch... :-( Die schiere Größe der Schleyer-Halle (die auch durch die verhängten ungenützten Tribünen nicht weniger erschlagend wirkt) sorgt dafür dass die Stimmung selbst beim Headliner irgendwie gedrückt und gezwungen wirkt, und ein Teil der Besucher beginnt bereits nach "Kleid aus Rosen" abzuwandern.
Das Antha und der Vampir schließen sich den abwandernden Grüppchen nach Verabschiedung von den anderen Fanclub-Mitgliedern an, und machen sich sodann mit den Keksdosen in der Hand auf zu einem Rendezvous am Busparkplatz hinter der Halle. Dort wird das Fanclub-Duo von einer Handvoll Finnen empfangen - wie sollte es anders sein! Warum allerdings zwei Leute mit nichts als einem Presseausweis mal eben unter den Augen der Security zum Backstageeingang spazieren dürfen, bleibt auch ein Rätsel. Es wurde mit mehr Widerstand gerechnet - aber ein Grund zur Beschwerde ist das keinesfalls.
Die Kekse finden also ihre Abnehmer, und es entspinnt sich noch ein langes Gespräch zwischen der Fanclubabordnung, Mana und dem Obermonster. Genau genommen redet L, und der Rest hört andächtig zu - der Redeschwall stoppt nur kurz als der Vampir einen kleinen Striptease aufführt um sein Lordi-Tattoo zu zeigen. Erst als es allen zu frostig wird (Nebel, Minusgrade... was gibt es mehr zu sagen..) löst sich das kleine Grüppchen wieder auf, und die Monster klettern zurück in den Bus.
Für das Antha und den Vampir heißt es zurück am Auto erst einmal kratzen was das Zeug hält (Nebel + Frost... juchhe), ehe es den kurzen Weg zurück nach Göppingen gehen kann - selbstverständlich in dichtester Nebelsuppe. Zuhause angekommen, fällt man nur noch mit dickem Grinsen ins Bett.
 
     
   
  Stimmungsvolle Bilder bei Lord Of The Lost Too much evil vor one hand... Devil Is A Loser! Feuershow bei Subway To Sally Frostiger Striptease - Respekt!  
     
 

 
     
  21-12-2013

Es ist schon fast Mittag als sich das Antha aus der Bettdecke schält, weil ihm ein äußerst verlockender Duft in die Nase steigt. Zum Abschluss der Tour gibt es eine Paella, original zubereitet von einem Portugiesen. Mmmmh... so lässt es sich leben!
Nach einem entspannenden Nachmittag und einer Verabschiedung bei der ausdrücklich beschlossen wird so eine Tour bei Gelegenheit gemeinsam zu wiederholen (vielleicht schon in weniger als einem Jahr..?!), zieht es den Webmaster gen Heimat. Zu fortgeschrittener Stunde kommt der österreichische Kombi dann nach einer zum Glück ereignislosen, aber wie immer nebeligen Fahrt auch an. Und schon wieder geht eine Tour zu Ende...
Doch halt, auch das Konzert in Fürth in einer Woche liegt in erreichbarer Nähe - hmmm...

Zu Fürth kommt es im Endeffekt nicht mehr, so markiert dieser Tag das tatsächliche Ende der Tour. Vielen Dank an alle Freunde die mit dabei waren, und mit dem Antha gefeiert haben! Wir sehen uns bestimmt mal wieder!
 
     
     
 

 
     
     

  letztes Update: Mai 2015 (c) Anthalerero Majere 2006 - 2015