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Tour Beast Or Not Tour Beast, 2013

 
 

- 03.-14. April 2013 -

 
     
     

Im April 2013 war es dann wieder einmal soweit, dass die Monster im Zuge ihrer "Tour Beast Or Not Tour Beast" auch wieder in Deutschland einfielen. Nach fast 3 Jahren Tourabstinenz war das der Weckruf für den Fanclub-Leiter das Monsterkostüm auszumotten und sich wieder einmal auf eine Wahnsinnsfahrt quer durch Deutschland zu begeben. Wie es dem Nachwuchsmonster auf seiner 11 Tage dauernden und ca. 3600km langen Tour durch Deutschland ergangen ist könnt ihr natürlich auch wieder in einem ausführlichen bebilderten Tourtagebuch nachlesen. (Etwaige Rechtschreib-, Interpunktions-, Ausdrucks- und sonstige Grammatikfehler dürft ihr gerne behalten - dieses Tourtagebuch wurde nicht immer in hellwachem Zustand getippt.)

 

 Der Webmaster traf auf dieser Tour: Höllenfürst, Alexej, Evchen, Andy, The_Vampir, Hellcow, Julia Fuchs, Monsterrocker, Where's The Dragon, LOAMOXAWUS, Destiny, Buscadora, Vampier Livia, KKE, Chint, Holly, Lordi's Bitch, Horror-Lady, Nalon, Bloodsucker, Orion, Markus, Hellraiser, Maddy, Kalma73, Lordifan, FreshBG, Tonio, Sethsia;

 
     
     
 

 
     
     
 

Fotos (c) by Anthalerero

 
 

Keine Verwendung ohne vorherige Genehmigung! - Do not use images without permission!

 
     
     
  03-04-2013

Während die Monster schon Hamburg rocken, gibt es für den Webmaster lediglich einen ereignislosen Anfahrtstag - das frostige Wetter und eine defekte Heizung im Auto dämpfen die Stimmung erheblich. Dafür wird das Antha von seinen Quartiergebern Höllenfürst und Alexej mit warmer Suppe empfangen, was aber leider nichts daran ändert dass sich die Kälte nicht aus den Gliedern vertreiben lässt. Nichtmal in der Nacht im eigentlich kuschlig warmen Schlafsack. Das kann ja heiter werden morgen.
 
     
 

 
     
  04-04-2013 - Geiselwind

So durchgefroren wie reingekrochen steigt das Antha des Vormittags wieder aus dem Schlafsack. Auch ein wenig Bewegung an der frischen Luft kann das frostige Gefühl nicht aus den Gliedern vertreiben - ein großartiger Tourauftakt. Mit den allerbesten Voraussetzungen wird das Antha also in Kürze gen Geiselwind steuern, in einer Stimmung die momentan im Kellerniveau vor sich hindümpelt. Vielleicht vermag das kulinarische Angebot vor Ort Müdigkeit, Kälte und Missstimmung vertreiben - spätestens die Monster sollten dazu in der Lage sein....
Zumindest die Müdigkeit ist schnell weggeblasen, als das Navi beschließt wegen eines Staus vor Geiselwind schon bei Bamberg die Autobahn zu verlassen, um sodann den kürzesten verfügbaren Weg quer durch die Pampa zu nehmen. Ääääh, ja.
Soweit so gut, man kommt an, Fanclub-Mitglied Andy wartet schon, und kurz darauf trudeln auch der Höllenfürst samt Alexej und Evchen ein. Dann wird zunächst einmal das kulinarische Angebot des Autohofs ins Auge gefasst, und die warme Stube von KFC gestürmt. Eine gute Idee, denn das Menü und die folgenden Gespräche bringen Wärme und Laune zurück in den Webmaster.
Die Wärme allerdings erfährt kurz darauf einen kräftigen Dämpfer, als sich das Antha bei Wind und gefühlten -10° auf der Haut am Parkplatz umziehen darf. Brrr. Der Einlass ist schon im Gange, als der monsterifizierte Webmaster noch Fotowünsche von Kindern am Parkplatz erfüllen darf - macht man doch gerne für die Kids :-)
Der Einlass zieht sich dann allerdings etwas länger hin, bis das Antha dank tatkräftiger Unterstützung des Tourmanagers in diesem Aufzug in die Halle eingelassen wird. Egaaaal... es war warm im Foyer, die ersten Songs von Reverse Grip waren gut zu hören, und ein Platz in der zweiten Reihe war schlussendlich auch noch drin.
Reverse Grip überraschen, und liefern trotz gegenteiliger Befürchtungen einen richtig guten Einstieg ab. Das macht Laune auf mehr - und die Jungs sind auch sehr nett, und wollen nach dem Gig dann auch noch ein Foto mit dem Antha (sollte das nicht eigentlich umgekehrt sein...? egal. XD).
Die zweite Band des Abends, Tri State Corner, die hier jetzt einfach mal als Bouzouki-Metal bezeichnet werden, sind dann nicht so ganz nach dem Geschmack des Fanclub-Leiters. Ein, zwei gute Songs, aber der Rest hat dann dank schlechter Soundqualität doch irgendwie Längen, und auch die Ansagen des Sänger sind mitunter etwas seltsam. Auch die Fanclub-Truppe ist wie das Publikum geteilter Meinung - bei einigen kommen Tri State Corner sehr gut an, bei anderen eher weniger.
Lordi allerdings... oha. Der erste Gedanke - was ist mit denen passiert? Wie schon auf der CD brettern die Herren mit vollem Tempo los, was augenscheinlich einige Personen mit Eurovisions-Shirt ein wenig verstört. Die Setlist präsentiert sich runderneuert, der Sound klingt zwar etwas matschig (teilweise Vocals zu leise, Bass zu laut - aber darüber kann man am erst zweiten Konzert der Tour hinweg sehen) aber nach der erneuten Frischzellen-Kur mit dem verrückten Otus-Nachfolger Mana und der nicht minder verrückten Keyboarderin Hella (wird in Scarbie-Verpackung geliefert, muss aber leider während des Gigs mal repariert werden weil sie hängenbleibt...) nicht nur mehr entstaubt, sondern auf Hochglanz poliert! Whoa, das macht Spaß! Das treibt die Stimmung und die Temperaturen in der Halle in die Höhe - und lässt das Antha unter der Maskerade fast zerfließen.
Die Show wurde komplett neu überarbeitet, und viele neue Elemente wurden eingebaut - doch auch einige alte Bekannte wie Dick Stone und Granny (wird jetzt bei I Luv Ugly auf das Publikum losgelassen) sind wieder zu sehen - während sich der neue Drummer Mana gar in luftige Höhen erhebt! Was sich beim genaueren Hinsehen aber als sehr gut gemachtes mechanisches Double herausstellt... ;-)
Nach der Show gibt es dann wider Erwarten doch noch ein Meet&Greet für die Fanclub-Abordnung - zwar fehlt Amen, und Lordi stößt erst später hinzu da er noch ein Interview zu führen hat (das er aber für den Fanclub einfach mal unterbricht...), aber dafür können wir mit Mana miauend kommunizieren. Auch das Filmteam der nächstes Jahr erscheinenden Lordi-Dokumentation ist mit dabei, und fängt den ganzen Wahnsinn mit der Kamera ein. (Auweh...)
Nachdem alle Monster und FC-Mitglieder abfotografiert sind sind, wird der Merchstand in Beschlag genommen, und halb leergekauft. Naja ok... fast. Soweit es eben das Budget hergibt... ;-) Der Webmaster in seiner Monstermaskerade erfüllt noch die letzten Fotowünsche (der Vorbands?!), und begibt sich dann todesmutig wieder in die Eiseskälte des Autos zum Umziehen, während bis auf Andy, der die Nacht ebenfalls in seinem Auto auf dem Parkplatz verbringen will, der Rest heimfährt.
Zum Aufwärmen geht es dann noch einmal in die Halle zurück, für einen kleinen Plausch mit der Merchandiserin Jay (die das Antha bereits von der Arbeit auf einigen Festivals kennt), sowie noch ein paar kurzen Gesprächen mit Tourmanager, Amen und den kanadischen Jungs der Supportband Reverse Grip.
Um zwei Uhr morgens wird dann noch ein Snack bei der Fastfoodkette mit dem goldenen M nebenan eingeworfen, und dann werden Schlafsäcke und Decken in den Autos aufgetürmt denn so überaus warm ist es nicht gerade...
 
     
   
    Das muss Liebe sein! Das auch - wahrscheinlich   MIAU MIAU  
     
 

 
     
  05-04-2013 - Memmingen

Die Nacht war wärmer als gedacht - zumindest für den Webmaster, während der arme Andy wohl sowohl unbequem gelegen ist, als auch die tiefen Temperaturen zu spüren bekommen hat. Nach zwei heißen Getränken ist man allerdings relativ schnell wieder auf Betriebstemperatur, und dann trennt sich das Gespann nach einem angeregten Gespräch auch schon wieder. Nach einem entspannenden Vormittag im Auto, unter Decken vergraben, macht sich das Antha gegen Mittag auf den Weg nach Memmingen.
Dort angekommen ist es erst einmal wieder sehr frostig, mit einer steifen Brise. Und der Webmaster ist nicht der erste der um halb vier Uhr nachmittags an der Halle aufschlägt - zwei Groupies und zwei Autogrammjäger sind noch früher dran. Zum Glück wird das frierende Antha hier vom Tourmanager nach dem Soundcheck in die Halle gelassen um sich aufzuwärmen - so ist die übliche Umziehaktion am Parkplatz nicht mehr ganz so "erfrischend" - das anschließende halbstündige Warten vor der Halle jedoch umso mehr, ist das Kostüm doch noch vom Vortag nass, und im kalten Auto über Nacht nicht wirklich getrocknet... brrr. Allerdings gibt ein einsames Fanclub-Mitglied in Begleitung des Webmasters alles, diesen von den frischen Temperaturen etwas abzulenken ;-)
Der Einlass funktioniert reibungslos, und auch ein Platz in der ersten Reihe ist drin. Allerdings, wie sich später herausstellt, direkt im Mündungsfeuer der Nebelkanone... das sorgt sowohl beim Mitsingen *hust* wie auch beim Fotografieren (wo hinter dieser Dunstwand ist jetzt ein Monster..?) für ein paar temporäre Probleme.
Konzertmäßig gibt es nichts zu meckern, Reverse Grip spielen sich schön langsam warm und ziehen das Publikum bereits gut mit, bevor Tri State Corner die Bühne entern. Auch diese präsentieren sich heute im Vergleich zu gestern besser eingespielt, und vor allem am Sound wurde gefeilt - zwar kann man sich über den Einsatz der Bouzouki noch immer streiten, aber mit besserem Sound und Vocals in einer verständlichen Lautstärke gehen einige Songs auf jeden Fall besser ins Ohr als mit dem Matschsound des Vortages.
Auch bei Lordi ist der Sound weitaus besser abgemischt als am Vortag, was das Publikum dankt indem es richtig gut mitgeht und die Band schon kurz bevor sie auf die Bühne kommt mit Sprechchören empfängt. Angenehm zu bemerken ist hier auch, dass in Memmingen die Lüftung der Halle gut zu funktionieren scheint, denn es ist zu keiner Zeit, trotz Kostüm, unerträglich heiß. Heute tanzt auch wieder der Teufel höchstpersönlich zu "The Riff", Granny haut dem Webmaster bei "I Luv Ugly" halbherzig auf den Zylinder, und Mr. Lordi wird bei "I'm The Best" auf der Bühne erneut mit Preisen überhäuft - heute sogar mit Blumensträußen die er anschließend an die weiblichen Konzertbesucher weiterreicht.
Was auffällt ist, dass die Anordnung der Songs gegen Ende der Setlist ein wenig verändert wurde, wenngleich auch die gleichen Songs gespielt wurden. Mal sehen ob da noch mehr Änderungen kommen...
Mit einem Meet&Greet wird es heute wegen gleich mehrerer Interviewtermine der Band leider nichts, dafür darf das kostümierte Antha in der Halle noch reichlich Fotowünsche erfüllen, ehe das durchsiffte Kostüm endlich am Parkplatz abgelegt werden kann - dank des Windes mal wieder mit gefühlten -20° auf der Haut.
Danach hängen der Webmaster und seine Begleitung noch einige Zeit in der Halle herum, und plaudern mit den Vorbands, ehe es gegen halb zwei Uhr morgens auf den Weg nach Göppingen geht. Dort angekommen wird der den ganzen Tag leer gebliebene Magen des Webmasters noch kurz gefüllt, ehe es in ein schönes weiches warmes Bett geht.
 
     
   
  Wheel Of Torture! Stimmungsvolle Deko Regisseur Antti Haase im Bühnengraben Lordi und Hella im Duett Irgendwo dahinter sind Monster  
     
 

 
     
  06-04-2013 - Offenbach

Der neue Tag wird begonnen mit der Suche nach... einem Oscar! Am Vortag wurde die Idee geboren (wohlgemerkt, von der Crew!) Mr. Lordi auf der Bühne bei "I'm The Best" einen Pokal oder einen Oscar zu überreichen - passenderweise verdient im Haushalt des Quartiergebers jemand seine Brötchen damit in einem Geschäft zu arbeiten in dem es sämtliche Arten von Pokalen und anderen Siegestrophäen gibt... Das wird natürlich gleich ausgenutzt, und dort ein 20cm großer Oscar erworben, mit dem das Antha dann die Fahrt nach Offenbach antritt.
Dort angekommen wartet erst einmal eine Überraschung - nämlich ist unter der Adresse die das Navi anzufahren vorschlägt anfangs gar keine Halle zu finden! Erst nach zweimaligem hin und herfahren und einer Runde um den Block findet sich der Hintereingang samt Tourbus, und nach der nächsten Runde taucht auch auf einmal die Fanclubabordnung, bestehend aus Hellcow, Monsterrocker und Julia auf, die während der Irrfahrt des Webmasters den versteckt liegenden Eingang ausgekundschaftet haben, und sogar einen Parkplatz an der Straße freigehalten haben.
Danach quetscht sich das Antha mit gut eingepacktem Oscar, damit ihn von der Band noch niemand zu Gesicht bekommt gleich einmal durch den Hintereingang, wo die Crew um vier Uhr nachmittags noch immer damit beschäftigt ist das Equipment in die Halle zu schaffen - und zwar durch die Küche!!! Die auch von vorne nur durch einen winzigen Eingang erreichbare Halle entpuppt sich dann doch als größer als gedacht - wenn auch leider komplett ohne Lüftung. Das verspricht eine heiße Nacht zu werden, auweia...
Nachdem der Oscar bei der Bühnencrew abgeliefert ist, bekommt das Nachwuchsmonster vom Tourmanager noch so einen Aufklebepass mit dem man die Halle auch vor Einlass Betreten und Verlassen kann - theoretisch. Die Security sieht das jedenfalls nicht so, denn das wenig später zum Monster verwandelte Antha wird partout nicht mehr eingelassen. Zumindest steht man unter Dach und nicht im Regen, und auch windgeschützt obwohl sich die Temperaturen erneut in Grenzen haltenn. Diese werdenn allerdings von dem bereits von den vorherigen zwei Tagen durchfeuchteten Kostüm quasi 1:1 auf die Haut weitergegeben - brr. Als die Security dann kurz vor Einlass auch noch Stress macht, dass die Ketten am Kostüm (aus PLASTIK!!!) runter müssten, reißt dem Antha der Geduldsfaden. Ein Anruf bei einem Crewmitglied, und das frierende Monster wird an den Securitys vorbei in die Halle geschleust. Was es draußen zu kalt war, ist es aber dann drinnen zu warm. Naja, trotzdem lieber schwitzen als frieren...
Kaum hat der wegen technischen Problemen ohnehin fast eine Stunde verspätete Einlass begonnen, stürzt sich erst einmal ein Kamerateam von KIKA auf das Nachwuchsmonster, und bittet zum Interview. Dankenswerterweise hält der Fanclub, der sich inzwischen um vier weitere Mitglieder vor Ort verstärkt hat, in dieser Zeit den vorher bezogenen Platz in der ersten Reihe frei. DANKE Leute!
Was beim Konzert auffällt, ist dass der Sound (wie leider schon beim Soundcheck zu hören, den überhaupt nur Lordi abhalten konnten, die zwei Supportbands mussten mit nichts weiter als einem besseren Linecheck auf die Bühne...) an diesem Abend wirklich unterirdisch ist. Speziell in den ersten Reihen versteht man überhaupt nichts, nicht einmal die Ansagen zwischen den Songs (!!!), und auch weiter hinten hat man Schwierigkeiten den Gesang zu verstehen, und teilweise auch die Instrumente herauszuhören. Wegen der verspäteten Beginnzeit wurden auch die Sets der beiden Vorbands kräftig gekürzt - was aber für die Jungs von Reverse Grip und Tri State Corner gar nicht schlimm ist, da beide Bands gesundheitlich angeschlagen sind.
Die Soundprobleme der Supportband setzen sich bei Lordi wie zu erwarten nahtlos fort - dort erschlägt einen dann auch noch ab der zweiten Hälfte des Sets der sich überschlagende Bass. Trotzdem geht das zahlreich erschienene Publikum gut mit, und verwandelt die Turnhalle (die übrigens erst zum zweiten Mal überhaupt für ein Konzert genutzt wird) in eine heiße Partyhölle. Zum Drumsolo von Mana recken sich gleich ein Dutzend MIAU-Schilder gen Hallendecke, was dem Pastor sichtlich gefällt. Göttlich auch das Gesicht von Lordi, der bei "I'm The Best" nebst den Urkunden, Blumensträußen, Schärpen und Krönchen heute auch einen Oscar überreicht bekommt. Besonders passend ist das, weil an diesem Tag zum letzten Mal der Kameramann dabei ist, der Material für die 2014 erscheinende Lordi-Dokumentation dreht.
Nach dem höllisch heißen Konzert das den Webmaster an die Grenzen der Belastbareit getrieben hat kommt die leider erwartete Meldung, dass ein Meet&Greet nicht stattfinden kann weil es erstens zu wenig Platz im Backstagebereich gibt, und zweitens die Band im wahrsten Sinne des Wortes stehend k.o. ist. Und das ist keinesfalls untertrieben, denn auch ein kostümiertes Monster im Publikum hat Probleme noch auf den Beinen zu bleiben, und wie man nach dem Konzert erfuhr dürfte in der Halle sogar jemand wegen der Hitze kollabiert sein. Das sagt eigentlich alles.
Nachdem in Offenbach nach dem Konzert genauso ein Chaos herrscht wie davor, beschließt der Webmaster nach dem Umziehen nicht mehr lange zu warten, sondern gleich mit dem Monsterrocker im Gepäck zum Quartiergeber Hellcow weiterzuziehen.
Auf der Fahrt dorthin wird auch noch ein Mitternachtsimbiss eingenommen, während die Besucher des FastFood-Restaurants sehr skeptisch Kutte und klirrende Ketten des Webmasters beäugen. Ja, wir sind schon ein gefährlicher Haufen... Allerdings stiehlt uns wenig später eine Gruppe Biker in martialischer Aufmachung die Show;-)
Gegen halb 4 uhr morgens geht es dann bei Hellcow, in einem hübschen 500 Jahre alten Fachwerkhaus in der Nähe von Marburg ins Bett. Dr. Porn und ein Antha im Doppelbett... nein, keine Berichte über den weiteren Verlauf der angebrochenen Nacht... ;-)
 
     
   
  Mana Showpart   wwwhaaaat?! Mr. Lordi bekommt seinen Oscar und reckt ihn stolz in die Höhe  
     
 

 
     
  07-04-2013 - Mannheim

Nach einem ausgiebigen, mit sehr viel Gelächter garniertem Frühstück, bricht der noch immer ein bißchen müde Webmaster zu Mittag nach Mannheim auf. Nicht ohne vorher festgestellt zu haben dass das Kostüm vom heißen Vortag noch immer schwimmt und deshalb bei Hellcow zum Trocknen zurückbleibt muss, und natürlich auch nicht ohne den Monsterrocker zurück zu seinem Auto zu bringen das noch auf einem Park&Ride-Parkplatz in Marburg steht.
Die Fahrt nach Mannheim präsentiert sich weitestgehend ereignislos (so solls sein!), lediglich muss festgestellt werden dass der Gedanke dass die gestrige Anfahrt nach Offenbach kompliziert war grundliegend falsch war - es geht NOCH komplizierter. Nämlich dann, wenn einen das Navi partout über eine Einbahnstraße zum gewünschten Ziel lotsen will - und zwar GEGEN die Einbahn! Nach mehreren Wendungen mit ebenso vielen Ehrenrunden schreit das Navi dann plötzlich vor einer nackten Betonwand das Ziel wäre erreicht. Was zur...?
Die Sache klärt sich nach einer weiteren Runde, befindet sich doch die Location im Innenhof eines alten Fabriksgebäudes. Das muss man auch erstmal finden... wenn man es weiß, dann ist die Einfahrt überhaupt nicht kompliziert, aber ohne Ortskenntnis... nunja, man ist angekommen, nur das zählt. Und das sogar ziemlich früh, also wird zuerst einmal in Begleitung eines Teils der Crew die schon mit dem Aufbauen fertig sind die Umgebung erkundet. Dabei verläuft man sich fast in dem unübersichtlichen Industriegebiet in dem man hier gelandet ist. Es ist nicht mehr festzustellen ob es Orientierungssinn oder reines Glück war das uns wieder zurückgeführt hat. Lustig war es allemal!
Trotz dem Chaos des gestrigen Tages und der Tatsache dass bis auf wenige Leute inzwischen der komplette Tourtreck krank ist, präsentieren sich alle bester Laune. Und zum Drüberstreuen ist auch endlich die Nachlieferung von Merchandise eingetrudelt, sodass das Antha endlich zu seinem Hoodie in der passenden Größe kommen wird :D
Der Einlass geht fast pünktlich vonstatten, und schon stürmen so ziemlich als Erste zwei bereits am gestrigen Tag mit dabei gewesene Fanclub-Mitglieder die schon seit dem Nachmittag vor der Halle warten herein - natürlich mit MIAU-Schildern im Gepäck.
Die Vorbands haben dieses Mal gute Soundqualität, spielen aber erneut beide ein im Vergleich zu den ersten Auftritten gekürztes Set, da die Sänger beider Bands aufgrund des grassierenden Virus mit Stimmproblemen zu kämpfen haben. Dem Publikum ists egal, es geht trotzdem ab! So ist die Meute schon gut aufgewärmt als Lordi die Bühne entern, und es fällt bis auf diejenigen die bereits ein oder mehrere Konzerte gesehen haben, niemandem auf dass auch die Monster heute ein etwas verkürztes Set spielen. So muss Mannheim unter anderem auf "I Luv Ugly" und die knüppelschwingende Granny verzichten, und das Mana-Double erhebt sich nicht in luftige Höhen, dafür aber darf sich der Webmaster darüber freuen dass der Oscar nach seiner Premiere in Offenbach wohl in die Show aufgenommen wurde. Und er hätte trotzdem noch ein bißchen größer sein dürfen...
Der Grund für das um 3 (oder warens sogar 4?) Songs verkürzte Set von Lordi offenbart sich nach dem Konzert - auch diese Halle hat keine wirklich effiziente Entlüftung, so wabert eine abartige Nebelwand durch die Alte Seilerei aus der man Würfel schneiden und raustragen könnte.
Trotzdem gibt es nach dem Konzert noch ein Meet&Greet für ein Fernsehteam von SWR, die kleine Fanclub-Abordnung (ein Mitglied in Begleitung seines Vaters ist leider für den von den vergangenen Tagen schon leicht angeschlagenen Webmaster nicht auffindbar...) sowie zwei eigens angereiste belgische Fans. Doch man sieht schon dass die Monster in keinem guten Zustand mehr sind, speziell bei Amen konnte man Angst kriegen dass er jeden Moment umkippt :-( Trotzdem erfüllt die Band geduldig jeden Foto- und Autogrammwunsch, auch wenn die Fotos aufgrund des noch immer wabernden Rauchs in der Halle nicht wirklich gut werden - im Gegensatz zu den Konzertaufnahmen die wegen der leistungsstarken Lichtanlage erfreulicherweise ziemlich gut ausfallen (ausgenommen jene der Vorbands, deren Bewegungsdrang für größtenteils verwackelte Bilder sorgte ...)
Nach dem Konzert liegt dann auch tatsächlich der Hoodie in passender Größe am Merchstand bereit. Danach ist noch viel Zeit für Unterhaltungen... und irgendwan ging es dann ins Bett, pardon, den Schlafsack. Wann genau das war ist nicht mehr zu eruieren, aber es fing eher schon wieder an hell zu werden...
 
     
   
  Frühstück! Jannis und seine Bouzouki Amen in seinem Element MIAU! Keine Ahnung was das soll, aber sieht lustig aus  
     
 

 
     
  08-04-2013 - Mannheim / Marburg

Es ist Day-Off, sowohl beim Antha als auch bei der Band. Gegen Acht krabbelt der Webmaster aus seinem österreichischen Kombi - nachdem er von den Blicken umstehender Personen die ein gewisser in der Nähe stehender Tourbus ausgespuckt hat geweckt wurde, die das im Auto schlafende Nachwuchsmonster bildlich festhalten wollen. Das wird dann doch ein wenig als Verletzung der Privatsphäre erachtet - aber nun ja, wenn man schon einmal wach ist... kann man sich auch unterhalten. Für einige im Bus schlafende Personen scheint es unpackbar zu sein, wie man im Auto schlafen kann - naja, soviel Unterschied ist da nicht. Höchstens dass der Nightliner eine Standheizung hat, das Auto eben nicht. Aber dafür gibt es ja Decken. ;-)
Anschließend packt das Antha erst einmal den Computer aus, und beginnt die letzten beiden Tage im privaten Tourtagebuch schriftlich festzuhalten. Irgendwann fährt dann noch mit großem Geschepper ein Wagen der städtischen Müllabfuhr vorbei, dessen Besatzung dem im Auto vor sich hin tippenden Antha fröhlich zuwinkt. Man lächelt und winkt zurück.
Am frühen Nachmittag geht es dann zurück in Richtung Marburg, wo der Webmaster die nächsten Tage bis zum Konzert in Köln verbringen wird. Hier werden dann erst einmal Fotos gesichtet, und vielleicht auch schon die ersten auf die Homepage geladen...
 
     
  09-04-2013 - Marburg

Die Monster treiben sich in der Nähe von Paris herum, das Antha macht die hübsche ländliche Gegend rund um Marburg unsicher. Wurde schon erwähnt dass ein gewisser Webmaster alte Häuser mag? Fachwerkstil, Gewölbekeller... nebst der Arbeit an der Homepage kann es hier gar nicht langweilig werden.
 
     
  10-04-2013 - Marburg / Witten

Die ersten Fotos sind auf der Homepage und der Berg an Emails der sich innerhalb von 4 Tagen angesammelt hat ist abgearbeitet. Die Monster machen derweil schon Köln unsicher, während sich das Antha erst gegen Abend auf den Weg nach Witten, zum nächsten Quartiergeber KKE macht. Zwei entspannende Tage liegen hinter dem Webmaster, das Kostüm ist repariert, und die Akkus für die nächsten 3 Konzerte sind wieder voll aufgeladen! Auf gehts!
 
     
   
  Tourbus, Wohnmobil und Webmaster-Kombi in Mannheim Symbolfoto für die gesamte Tour Marburg Man beachte die "Signaturen" ;-) Dieses Schild spricht für sich.  
     
 

 
     
  11-04-2013 - Köln

Nach einem angenehmen Vormittag mit reichlich Essen (uff) geht es gegen Mittag nach Köln. Dort trifft man sich erneut mit dem Monsterrocker, und einigen weiteren Fanclub-Mitgliedern die am frühen Nachmittag auch schon vor der Essigfabrik Stellung bezogen haben. Dank eines Alleinunterhalters in der Fanclub-Truppe gestaltet sich das Warten als sehr kurzweilig. Köln hat auch im Gegensatz zu Offenbach eine freundliche Security die nicht einen auf Freizeitrambo macht, und dem Webmaster auch erlaubt dem Soundcheck beizuwohnen. Die Essigfabrik ist ja schon von vorherigen Touren auch mit anderen Bands bekannt, also weiß man gleich wo es rein und rausgeht.
Drinnen trifft man erst einmal auf Alf vom KISS-Fanclub, mit dem sich noch ein nettes Pläuschchen ausgeht zu dem sich später auch noch Mr. Lordi hinzu gesellt. Dank Aftershow-Pass darf sowohl Alf in der Halle verbleiben, als auch das Antha wenig später in vollem Monsteroutfit problemlos wieder hinein. Dort gibt es dann erstmal ein kurzes Fotoshooting mit dem Nachwuchsmonster und Ersatz-Kalma, bevor die Vertreter von Lordi- und KISS-Fanclub Plätze in der ersten Reihe beziehen.
Die kränkelnden Musiker der Vorbands haben sich inzwischen erholt, so präsentieren sich beide Supportacts an diesem Abend in bester Laune und werden von der vielfach Konzerterprobten Lichtanlage in der Essigfabrik auch zum ersten Mal richtig gut in Szene gesetzt. Auch die Soundqualität ist an diesem Abend bereits bei den Vorbands als brilliant zu bezeichnen, und speziell der Bouzouki-Metal von Tri State Corner bei dem die griechische Laute erstmals permanent gut hörbar bleibt macht hier richtig Laune! Das schlägt sich auch in den Publikumsreaktionen wieder - da sieht man mal wieder was gut abgemischter Sound ausmachen kann, nämlich eine ganze Menge.
So können sich auch Lordi (die erneut das verkürzte Set ohne "Bring It On", "Happy New Fear" und "I Luv Ugly" spielen) wie schon beim Soundcheck zu hören war, auf bestmöglichen Sound zurückgreifen und damit dem Publikum in der Essigfabrik gnadenlos einheizen. Besonders lustig hier zu sehen, das der für Lordi-Begriffe ziemlich harte Opener "We're not bad for the kids (we're worse)" für einige verstörte Gesichter bei Eurovision-Tshirt-Trägern sorgt, und selbige Kandidaten nach "Schizo Doll" dann auf einmal gar nicht mehr im Publikum zu erspähen sind. Hoppala :D
Wie immer perfekt präsentiert sich in der Essigfabrik das Licht, jeder Winkel der Bühne ist fotografenfreundlich ausgeleuchtet und die Kamera des Webmasters ist schon voller Vorfreude im Anschlag... da meldet das Ding nach 2 Fotos einen Speicherkartenfehler. Nein. NEIIIIINNNN!!! Weiteres fotografieren unmöglich, Karte nicht mehr lesbar - und die Ersatzspeicherkarten liegen daheim beim Quartiergeber KKE. Tolle Wurst.
Doch alles Fluchen in allen Sprachen derer das Antha mächtig ist nützt nichts - da hilft nur eines, dafür ersatzweise beim Konzert so richtig Gas zu geben. Trotz der grimmigen Wut mit der der Webmaster abfeiert, kommt man nicht umhin zu bemerken dass eine gewisse ansonsten sehr bewegungsfreudige Mumie auf der Bühne heute vergleichsweise zurückhaltend ist. Wie nach dem Konzert von Amen selbst zu erfahren, laboriert die Mumie noch immer an dem fiebrigen Infekt der ihm bereits Tage zuvor die Konzerte in Offenbach, Mannheim und Paris zur Tortur werden ließ. :-(
Ein gnadenloses No-Go an diesem Abend ist übrigens die Schneekanone bei "It Snows In Hell", die dank eines Rohres direkt vor der Mündung nur dicke Batzen produziert und den Zuschauern direkt darunter weiße Hauben auf den Kopf patzt. Und das auch noch ziemlich lange, lässt sich doch das Ding erst einige Zeit nach Beendigung des Songs per Fernbedienung von einem schon ziemlich entnervten Crewmitglied ausschalten. Das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt an diesem bisher sowohl Sound- als auch Lichttechnisch besten Konzert.
Die gnadenlose Verausgabung des buchstäblich tropfenden Anthas rächt sich dann nach dem Konzert, wo es bei der fieberhaften Suche nach einer Kamera gegenüber den anderen Fanclub-Mitgliedern (die sich bis auf einen Ausreißer brav um das Nachwuchsmonster scharen und der kommenden Dinge harren) wohl ein bißchen hektisch beziehungsweise genervt wirkt. Nochmal Sorry an dieser Stelle, war wirklich nicht böse gemeint... Zu guter Letzt muss das iPhone von Monsterrocker herhalten, um den Auflauf an Fanclub-Mitgliedern und Freunden (waren wohl über 10 Leute an diesem Abend...) im Backstagebereich mit den Monstern ablichten zu können.
Leider fehlt an diesem Abend Hella, die sich aufgrund einer Erkrankung gleich unter die Dusche zurückzieht, während der fiebrige Amen pflichtbeflissen das Meet&Greet tapfer bis zum Ende durchhält.
Wegen der bevorstehenden relativ langen Fahrt am nächsten Tag, und da auch der Rest lieber früher als später zu Hause sein möchte, trennt sich die Fanclub-Gruppe relativ zeitnah nach dem Konzert schon wieder. Natürlich nicht ohne dass sich die restlichen Fanclub-Mitglieder noch vorher ihre FC-Pässe (natürlich mal wieder im Auto vergessen...) bei dem Webmaster abholen.
Matratzenhorchdienst wird sodann zu einer relativ angenehmen Zeit von 2 Uhr morgens geschoben. Gut, denn morgen heißts vergleichsweise früh raus...
 
     
 

Leider keine Fotos, aus bekannten Gründen... :-(

 
     
 

 
     
  12-04-2013 - Burglengenfeld

Wie angekündigt, so durchgeführt, steht das Antha pünktlich um 8 unter der Dusche. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit vielen Vitaminen und der notwendigen Betankung des fahrbaren Untersatzes, geht es gegen halb 10 in Richtung Burglengenfeld. Kurz nach 3 Uhr stellt sich heraus dass das zeitliche Polster für die etwas über 500km Fahrt gar nicht nötig gewesen wären, denn Baustellenlose und Staufreie Autobahnen sorgen dafür dass der österreichische Kombi erneut quasi planmäßig in Burglengenfeld eintrudelt. Warum das Navi allerdings beschließt die letzten 20 Kilometer anstatt der bequemen (und einfacheren!) Autobahn lieber auf rumpeligen Dorfstraßen mitten im Nirgendwo zurücklegen zu wollen entbehrt jeder logischen Erklärung. Egal. Die rudimentäre vorhandene Ortskenntnis noch von der Tour vor 3 Jahren sorgt dafür dass der Parkplatz des Pfarrheims (ja, Veranstaltungszentrum Pfarrheim, ihr hört richtig!) dieses Mal schnell gefunden ist. Zur stillen Belustigung des Webmasters halten sich auch dieses Mal wieder viele spielende Kinder vor dem im gleichen Gebäude untergebrachten Kindergarten auf.
Da außer dem Antha noch niemand anwesend ist, geht es erst einmal nach drinnen um erneut dem Soundcheck beizuwohnen. Und eines fällt sofort auf - die Soundqualität in Burglengenfeld ist nicht wirklich besser geworden im Vergleich zum letzten Mal - und in der Halle ist es jetzt am Nachmittag schon stickig. Pfuibäh.
Wieder draußen trudeln schön langsam die Fanclub-Mitglieder ein - es gibt ein herzliches Wiedersehen mit den Konzertgängern von Geiselwind, Familie Prechtl und dem Nachwuchs-OX Orion. Ein hübsches Grüppchen das sich größtenteils schon kennt, und auch blendend versteht wie das permanente schallende Gelächter bestätigt.
Der Einlass ist pünktlich, das Personal freundlich... dafür ist das Konzert an sich wie zu erwarten war vom Sound her suboptimal. Zu laute Bässe, teilweise zu leise dann wieder sich überschlagende Vocals und eine ziemlich matschige Gitarre dämpfen das Konzertvergnügen erheblich - aber das Publikum im gut gefüllten VAZ geht trotzdem ganz gut mit.
Für persönlichen Spaß beim Webmaster sorgen Tri State Corner, deren Sänger Lucky dem Publikum die Frage stellt ob sie denn wüssten mit welchem unkonventionellen Instrument sie ihrem Sound eine persönliche Note verleihen. Wahrscheinlich rechnete er damit dass "das Monster da in der ersten Reihe" (O-Ton Lucky) seinen Mund nicht halten konnte, und ihm gut hörbar "Bouzouki" entgegenbrüllte. ;-)
Die gleichen Soundprobleme wie bei den Supportbands zeigen sich auch bei Lordi, was aber der Partylaune des Publikums und vor allem der Fanclub-Abordnung absolut keinen Abbruch tut. Lediglich der Webmaster hat erneut seine liebe Not mit der Kamera - aber nicht wegen der (funktionstüchtigen) Ersatz-Speicherkarte, sondern wegen dem bereits von der vorigen Tour bekannten Lichtmangel im VAZ. Die Instrumentalfraktion an der Front steht wieder über weite Strecken des Konzertes im Schatten, sodass ein Großteil der Fotos unscharf, verwackelt oder schlichtweg unterbelichtet werden, und lediglich die Gegenlicht-Aufnahmen bei aktivem Stroboskop oder Audience Blendern gute Ergebnisse liefern. Ein übriges zu der mageren Foto-Ausbeute trägt Lordis Säge bei, deren Wasserspritz-Funktion das Objektiv der Webmaster-Kamera in Mitleidenschaft zieht. Es soll wohl nicht sein...
Wie leider schon aufgrund der reichlich müden Bewegungen von Amen und Hella auf der Bühne ersichtlich, gibt es auch in Burglengenfeld nur das verkürzte Set auf die Ohren. Daran gibt es nichts auszusetzen, zumal Amen auf der Bühne mehrmals von Hustenanfällen geschüttelt wird - so muss doch das Konzert in der extrem heißen und stickigen Halle auf der wegen der Scheinwerfer noch heißeren Bühne eine wahre Tortur für die beiden kranken Monster sein. Denn auch das Antha ist am Ende des Konzertes so ziemlich platt - und wird dann samt ihrem Mitmonster Orion auch noch von zwei sternhagelvollen Mädels genervt, die zunächst meinen vor der Kamera blankziehen zu müssen, und dann im Halbdelirium auch noch fast die Plateaubeschuhten Fanclubmonster zu Fall bringen. Bei aller Liebe, irgendwann ists genug... wenn ihr schon selbst nicht mehr stehen könnt, dann haltet euch gefälligst an unbeweglichen Objekten fest anstatt andere Konzertbesucher fast dazu zu bringen sich die Knochen zu brechen. Oder besser - geht heim und werdet wieder nüchtern. -.-
Aufgrund des Zustandes der Band wird relativ schnell klar dass es an diesem Abend kein Meet&Greet mehr geben wird, was die ebenfalls ziemlich kaputtgeschwitzte Fanclubabordnung gefasst aufnimmt, und stattdessen Jays Merchstand stürmt. Währenddessen verwandeln sich der Webmaster und seine Mitstreiterin Orion wieder in menschliche Wesen zurück, um vor der Halle noch ein Erinnerungsfoto mit der kompletten Truppe schießen zu können.
Während der Großteil des Fanclubs schon wieder auf dem Weg nach Hause ist, heißt es für das Antha und das Evchen (=Quartiergeberin für die nächsten Tage) erst noch auf das versprochene Tourposter warten, ehe der Weg nach Hof in Angriff genommen werden kann. Nach einem Zwischenstopp beim Restaurant zur güldenen Möwe, kommt man gegen 3 uhr Morgens an und fällt sofort ins Bett.
 
     
   
  Oh, hier gibts ja tatsächlich Burgen... Bißchen mehr Licht könnte nicht schaden Gegenlicht sieht allerdings gut aus! Dafür tut man sich mit dem Rest schwer Der schon bekannte Haufen Verrückter  
     
 

 
     
  13-04-2013 - Leipzig

Auf gehts, zum letzten Konzert! Wie, war das gerade ein Wecker? Ach, lassen wir es doch eher gemütlich angehen... Gegen Mittag regt sich etwas im Kämmerchen, und das Antha kriecht aus den Federn - und fällt erst einmal fast auf die Nase. Achja... da war doch was... Hochbett.
Das Frühstück/Mittagessen ist reichhaltig wie es sein soll - Nutellabrot und Pizza. Während das noch immer reichlich müde Antha sich noch in der Startphase befindet, ist das Evchen gerade dabei noch einmal Hand an ihr Kostüm zu legen - denn an diesem Abend wird Kalma von einem brandneuen Fanclub-Monster begleitet werden: Awa!
Ursprünglich war geplant zu fünft nach Leipzig zu fahren, jedoch schmeißt der Webmaster diesen Plan kurzerhand um, da es irgendwie schade wäre beim letzten Konzert erst kurz vor Einlass aufzuschlagen... Der weitere Verlauf des Abends sollte dem Antha recht geben, aber dazu später mehr... ;-)
So machen sich die zwei Monster in spe schon kurz vor 3 auf die eineinhalbstündige Autofahrt nach Leipzig, die auch dank Umfahrung einer potenziell einbremsenden Baustelle tatsächlich in der veranschlagten Zeit abgespult ist. In Leipzig angekommen dürstet es den Kombi des Webmasters erst einmal nach Flüssignahrung, ehe man am Hellraiser (mitten in einem so richtig abgefuckten Industriegebiet) aufschlägt. Der Lordi-Car parkt sich hier werbewirksam direkt neben einem Sabaton-Car und einen Powerwolf-Car (verdammt, wir hätten ein Foto dieses Dreigestirns machen sollen!!!).
Während das Antha erst einmal eine Runde um den Club dreht und am Hintereingang gleich dem Obermonster in die Arme läuft, chillt das Evchen noch eine Runde im Auto um Kräfte zu sammeln für das Konzert. Nach einem laaaaaangen Gespräch mit Mr. Lordi (wurde schon erwähnt dass der Redefluss des Obermonsters, einmal ins Rollen gekommen, nur schwer wieder zu bremsen ist...?) in dessen Verlauf man Infos über den schön langsam besorgniserregenden Gesundheitszustand von Amen erhält, und einen Hinweis dass das 30. Lordi-Konzert des Webmasters irgendwie gefeiert werden müsste. O-oh...
Mit der Versicherung dass man auch vor dem Konzert noch einmal den Hintereingang benützen dürfte, geht es dann wieder zurück zum Auto, wo bereits eine Gruppe Fanclub-Mitglieder mit MIAU-Schildern das Auto des Webmasters belagert. Dort werden auch gleich die Fanclub-Pässe ausgeteilt, bevor es dem vergesslichen Antha wieder aus dem Gedächtnis purzelt. Wenig später gesellt sich auch zur Überraschung einiger noch der auf Erkundungsstreifzug befindliche Ox für kurze Zeit der Gruppe hinzu.
Das abendliche Umziehen am Parkplatz (dieses Mal mit "Leidensgenossin" Evchen, die sich parallel dazu in Awa verwandelt) gestaltet sich wie schon die zwei Tage zuvor als sehr erfreulich, aufgrund der richtig angenehmen Außentemperaturen. Das noch vom Vortag klatschnasse und entsprechend geruchsintensive Kostüm auf der Haut ist allerdings keine sooo erfreuliche Angelegenheit mehr... egal, da muss man durch!
Ab durch den Hintereingang in die Halle, dank sehr freundlichen und korrekten Securitys und Hallenpersonal kein Thema - man wird sogar trotz des Kostüms wiedererkannt. Drinnen gibt es zuerst einmal den Soundcheck von Reverse Grip auf die Ohren, die heute auch ein wenig spät dran sind und mit enormen Feedback-Problemen bei Mikrofon und Gitarre zu kämpfen haben. Dadurch verzögert sich auch der Einlass ein wenig, aber in erträglichem Rahmen, das Konzert jedoch startet pünktlich.
Reverse Grip und ihr Sänger mit dem Faible für Axl Rose-Montur rocken sich souverän durch das Set, auch wenn das ständige Feedback der Gitarre mit dem auch Tri State Corner wenig später zu kämpfen haben etwas nervt. Suboptimal auch die Rauchwolken die der Nebelwerfer bei beiden Vorbands produziert, denen aber die effektive Lüftung der Halle ohne Probleme beikommt.
Selbige sorgt auch dafür, dass die Temperatur bis zur Showtime von Lordi auf angenehmem Niveau bleibt, obwohl der Webmaster auch zu Tri State Corner schon ordentlich abgeht. Als die Monster die Bühne entern gibt es naturgemäß kein Halten mehr - wie auch für den Rest der Halle die sich in perfekter Feierlaune befindet. Lordi zocken sich routiniert durch ihr Set - jedoch gibt es zwei Besonderheiten an diesem Abend. Die Handfeste Überraschung liefert OX, der agil wie nie gesehen neben dem Obermonster fast die komplette Interaktion mit dem Publikum übernimmt - und somit würdig die Mumie vertritt deren Gesundheitszustand an diesem Abend auf der Bühne mehr als deutlich ersichtlich ist. Reichte die Kraft am Vortag noch für einige Tänzchen und die üblichen Zungenspiele, so muss das Publikum in Leipzig einen Gitarristen erleben der quasi stehend k.o. ist und sogar sein Solo auf ein Minimum zusammenkürzt. Mehrere Hustenanfälle auf der Bühne, sowie die Tatsache dass sich das ansonsten personifizierte Energiebündel auch immer wieder hinter der Bühnendeko kurz hinsetzen muss sprechen eine deutliche Sprache. :-(
Persönliches Highlight des Abends ist eine Ansage von Mr. Lordi vor dem Song "I'm The Best" - das Antha wird für alle hörbar bei seinem 30. Lordi-Konzert willkommen geheißen, und bekommt selbige Tatsache dann auch noch unter dem Applaus des Publikums schwarz auf weiß auf einem Zettel direkt von der Bühne gereicht. Wie genial ist das bitte?! DANKE!
Nach dem Konzert werden die zwei Nachwuchsmonster Kalma und Awa sowie zwei weitere Fanclub-Mitglieder noch zu einem kurzen Treffen mit der Band gebeten - der Rest der Fanclub-Mitglieder muss leider draußen bleiben. :-( Wie es sich herausstellt ist auch nur noch Mr. Lordi anwesend der unbedingt das neue Monster im Publikum kennenlernen will - der Rest der Band ist so ziemlich platt. Es gehen sich zumindest noch ein paar Fotos mit dem Obermonster aus, ehe die kleine Fanclub-Abordnung auch schon wieder hinausgescheucht wird weil sich Big L unter die Dusche zurückzieht. Somit wird es auch für den Rest der Meute die noch brav vor der Tür wartet leider nichts mehr mit einem Foto, schade :-( Das ist aus der Sicht des Fanclub-Leiters jetzt ein eher unbefriedigender Abschluss der Tour... aber was will man machen...
Nachdem sich Evchen und das Antha ihrer durchsifften Monsterkleidung entledigt haben folgt erst einmal eine große Abschiedsszene als sich die Fanclub-Gruppe wieder aufsplittet. Erhalten bleibt der Fahrgemeinschaft des Webmasters lediglich Maddy, die noch einmal auf einen gepflegten Drink mit zurück in die Halle geht. Irgendwann stellt das kleine Häufchen auch die letzten verbliebenen Konzertbesucher im Hellraiser, woran aber in erster Linie das Antha schuld war das sich noch von allen Beteiligten der Tour verabschieden wollte. Das artet in den gefühlten Jahresbedarf an Umarmungen aus... aber das war es wert bis fast 1 uhr morgens auszuhalten! Verlassen müssen wir das Hellraiser schließlich über den Hintereingang, weil der Besuchereingang längst zugesperrt ist - zum Glück kennt das Antha den Weg ja schon.
Kurz vor Abfahrt kommt als Abschiedskomitee auch noch einmal Ox vorbei, dann geht es aber wirklich zurück. Aufgrund einer Autobahnsperre gerät die Rückfahrt zu einer interessanten Expedition durch diverse Dörfer, ehe kurz vor der Sperrstunde noch eine bekannte FastFood-Kette zur Stillung des nächtlichen Hungers herhalten muss. Irgendwann kommt man dann auch an, und verkriecht sich trotz noch immer vorhandenem Dauergrinser quasi sofort ins Bett.
 
     
   
  Vielleicht tut der Kopf weniger weh wenn ich draufhaue...? LOUDER! "There's someone in the audience, that..." MIAU! Das Papier des Anstoßes - genialste Sache ever! DANKE!  
     
 

 
     
  14-04-2013

Wie bereits am Vortag beginnt sich irgendwann gegen Mittag etwas zu bewegen. Auf Automatikbetrieb aber mit nicht wegzubringendem Grinsen im Gesicht schlurft das Antha ins Bad, und weckt mit einer heißen Dusche die Lebensgeister.. Kurz wird mit dem Gedanken gespielt dank gut kalkuliertem Budget gegen alle Vernunft auch noch nach Berlin zu fahren - aber der Allgemeinzustand und die wenig verlockende Aussicht auf eine danach doppelt so lange Heimfahrt sorgen dafür dass dieser Gedanke gleich wieder verworfen wird.
Lieber wird bei den netten Gastgebern Evchen und Hellraiser (in diesem Fall Person, natürlich Fanclub-Mitglied, nicht die gestrige Halle!) eine ausgiebige Stärkung eingenommen, um den Energiehaushalt für die Heimfahrt wieder auszugleichen. Das ist nach der nennen wir es einmal teilweise suboptimalen Ernährung der letzten anderthalb Wochen auch dringend nötig. Viel zu schnell verfliegt die Zeit, bis es schon wieder an der Zeit ist das Gepäck in den fahrbaren Untersatz zu schaufeln, und die letzten Kilometer abzuspulen.
Und das Glück ist dem Webmaster auch auf dem letzten Wegstück hold - keinerlei Behinderungen auf den Straßen sorgen dafür dass die Heimat in der veranschlagten Zeit erreicht ist. Dort angekommen gibt es nur eines das noch zu tun ist - SCHLAFEN! Over and Out!
Doch im kurzen Übergang zwischen Wachsein und Schlaf der Gedanke - wann geht's weiter...? Die Antwort hat der Tourmanager schon am Vortag in Leipzig gegeben - der Dezember wird wieder anstrengend und teuer...
 
     
 

 
     
     

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